Grußwort

Liebe Erstsemester,

herzlich willkommen an der Hochschule RheinMain!
Ich freue mich, dass Sie sich bewusst dafür entschieden haben, einer der rund 9000 Studierenden an unserer Hochschule zu werden. Ob Sie ,,was mit Medien" machen oder ,,immer schon Autos bauen" wollten, bei uns sind Sie richtig. An den drei Studienorten der Hochschule RheinMain,­ Wiesbaden, Rüsselsheim und Geisenheim ­ ist für jeden das Richtige dabei. Sechs Fachbereiche bieten eine praxisnahe Hochschulausbildung auf hohem Niveau.

Ich wünsche jedem Einzelnen von Ihnen, dass die Erwartungen, die er oder sie an den gewählten Studiengang, die ,,Profs" und die Hochschule RheinMain hat, in den kommenden Jahren erfüllt werden. Nutzen Sie die Zeit Ihres Studiums, in der Sie Ihre ganz persönlichen Fähigkeiten und Talente weiter ausbauen und vielleicht auch ganz neue Interessen entwickeln können. Lassen Sie sich fordern und fördern, und schrecken Sie auch vor großen Herausforderungen nicht zurück! Mein Vorwort an Sie möchte ich aber nicht nur dazu nutzen, Sie willkommen zu heißen. Ich möchte auch an Sie, die Erstsemester appellieren, diese Hochschule mit zu gestalten.

Konsumieren Sie nicht nur, sondern werden Sie selbst aktiv! Machen Sie beim Hochschulsport mit, sehen Sie sich im Studien- oder Sprachenzentrum nach geeigneten Kursen um und engagieren Sie sich in der studentischen Selbstverwaltung.

Engagement lohnt sich: Sie wissen alle, dass inzwischen die Studienbeiträge an den hessischen Hochschulen abgeschafft wurden. Die Vertreter der designierten neuen Landesregierung haben erklärt, dass zu mindestens für die kommende Legislaturperiode des Hessischen Landtages diese Entscheidung bestehen bleibt. Wir hoffen alle, dass den Hochschulen auch zukünftig die entsprechenden Ersatzmittel im vollen Umfang zur Verfügung gestellt werden. Es gilt, die weitere Entwicklung in Bezug auf die Studienbeiträge weiter kritisch zu verfolgen.

Denn nach meiner Meinung sind Studienbeiträge der falsche Weg zur Lösung der Finanzprobleme der Hochschulen. Sie führen zu einer sozialen Selektion.

Mein Dank geht an dieser Stelle an alle aktiven Studentinnen und Studenten unserer Hochschule, die mit Vollversammlungen und Protestveranstaltungen ihrer Ablehnung einen öffentlichen Ausdruck gegeben haben. Das Studium lebt nicht nur von Vorlesungen und Laborarbeit; auch abseits von den Hörsälen geschieht eine Menge Spannendes. Sie sind es, die unsere Hochschule lebendig machen.

An dieser Stelle möchte ich stellvertretend für die vielen Engagierten, die in zahlreichen Projekten mitarbeiten, den Studierenden danken, die das Sommerfest des Fachbereichs Architektur und Bauingenieurwesen zu einem großen Erfolg gemacht haben. Und auch den Studierenden, die als Guides und Nachwuchswissenschaftler an der Rüsselsheimer Engineering-Night beteiligt waren, gilt mein Dank. Ihr Engagement wurde nun sogar ausgezeichnet: Die ,,Elinor Kirchner von OpelStiftung" hat dem Projekt Engineering-Night einen Preis verliehen. Aus diesem Topf wurden 2009 diejenigen bezahlt, die sich aktiv an dem Event beteiligen.

Nicht verpassen sollten Sie auch die kulturellen Angebote der Fachhochschule Wiesbaden. Die ,,Poetikdozentur: junge Autoren" holt jedes Semester Schriftsteller auf den Campus, die nicht nur aus ihren Werken lesen, sondern auch über den Prozess des Schreibens berichten. Das ,,Café International" stellt die Länder von Gaststudierenden vor, und zahlreiche Vortragsreihen beleuchten Themen, die nicht auf dem Stundenplan stehen. Achten Sie also auf Plakate und Flyer, schauen Sie öfter mal ins Internet, oder abonnieren Sie den kostenlosen EmailNewsletter, der Sie monatlich auf dem Laufenden hält (www.hs-rm.de/newsletter). Sorgen Sie dafür, dass Ihr Studium ein voller Erfolg wird!

Prof. Dr. Detlev Reymann

Präsident der Hochschule RheinMain
University of Applied Sciences